Eingewöhnungskonzept

in Anlehnung an das Berliner Eingewöhnungsmodell

Ablauf der Eingewöhnungsphase

Der Ablauf der Eingewöhnungsphase ist entscheidend für das Wohlbefinden und die weitere Entwicklung Ihres Kindes, sowie Ihr Vertrauen in unsere Einrichtung. Ein sensibles Zusammenspiel aller Beteiligten kann sich positiv auf den Ablöseprozess auswirken. Sie als Eltern können Ihrem Kind den Übergang in die neue Umgebung erleichtern, wenn Sie es zu Beginn seines Besuches in unseren Kindergarten begleiten. So bekommt Ihr Kind die nötige Sicherheit für einen Neuanfang! Sie müssen dabei gar nicht viel tun! Ihre bloße Anwesenheit im Raum genügt, um für Ihr Kind ein "Nest" zu schaffen, in das es sich jederzeit zurückziehen kann, wenn es sich in der unbekannten Umgebung überfordert fühlt.

Sie, liebe Eltern, sind unsere wichtigsten Partner!

Ziel der Eingewöhnung ist der Aufbau einer positiven Beziehung zwischen Ihrem Kind und seinem/r Bezugs-Erzieher/in. Sie nimmt in der Startzeit jeden Morgen Ihr Kind in Empfang und erleichtert ihm so den Weg in die Gruppe und den Kontakt zu den anderen Kindern. Sie gibt Ihrem Kind in der Abwesenheit von Ihnen die Unterstützung, welche es braucht. Im Laufe der Eingewöhnung versucht sie die Signale Ihres Kindes zu erkennen und deuten, um eine Beziehung zu Ihrem Kind aufzubauen. Sie begleitet Ihr Kind beim Erkunden unseres Kindergartens, bei seinen Spieltätigkeiten und versucht ihm neue Plätze zugänglich und vertraut zu machen. Sie lernt Ihr Kind kennen und erfährt, welche Interessen und Themen Ihr Kind hat, und wie es seine Bedürfnisse ausdrückt. Gleichzeitig lernt Ihr Kind, dass es auch anderen Personen vertrauen kann und diese ihm Sicherheit und Trost geben können.

Die Eingewöhnung Ihres Kindes wird in drei Phasen verlaufen:

1. Kontaktphase
In dieser ersten Phase nehmen das Kind und die Eltern langsam Kontakt zu dem/r Erzieher/in auf. Jedes Kind hat eine/n sogenannte/n Bezugserzieher/in, diese/r bietet sich als Spiel- und Ansprechpartner an.

2. Trennungsphase
Die Mutter/der Vater verlässt einige Minuten nach Ankommen den Raum und verabschiedet sich vorher von ihrem/seinem Kind. Der/die Erziehungsberechtigte bleibt vorerst in Reichweite. Je nach Reaktion des Kindes wird individuell gehandelt.

3. Stabilisierungshase
Der/die Erziehungsberechtigte überlässt der/dem Erzieher/in das Reagieren auf die Signale des Kindes und hält sich eher im Hintergrund. Die Fachkraft übernimmt nun immer mehr die Versorgung des Kindes im Kita-Alltag.